SV OG Steinbach 


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Fährte

Eine Fährte im Hundesport besteht aus mehreren geradlinigen Abschnitten, den Schenkeln, sowie verschiedenen Winkeln zwischen diesen. Zur Ausbildung gehört, dass der Hund eine Fährte lesen und verfolgen kann. Diese Fähigkeit wird je nach Leistungsstufe unterschiedlich geprüft.

 

Folgendes Suchverhalten ist bei Sporthunden gewünscht:

  • intensives und ruhiges Aufnehmen der Witterung am Ansatz mit tiefer Nase
  • der Hund folgt mit tiefer Nase, in gleichmäßigem Tempo, intensiv dem Fährtenverlauf
  • positives Suchverhalten
  • sicheres Ausarbeiten der Winkel
  • sofortige Reaktion am Gegenstand (Aufnehmen oder Verweisen)
  • selbständige Arbeit ohne Einwirkung des Hundeführers wie Aufmunterungen oder Leinenkorrekture

 

Bei dieser Disziplin kommt bereits der Welpe und Junghund zum Erfolg. Es macht besonders vielSpaß zu beobachten, mit wie viel Eifer und Konzentration sich auch sehr junge Hunde dieser Aufgabe stellen. Die Fährtenarbeit ist die ideale Beschäftigung außerhalb der normalen Gehorsamsübungen, außerdem ist sie ein wesentlicher Teil unserer Schutzhundeausbildung. Eine reine Fährtenhundausbildung ist ebenso möglich, die sogenannte "FH-Prüfung".

  

 

Unterordnung

 

Unterordnung ist die Disziplin, in der die Harmonie zwischen HF und Hund ausgedrückt wird! Gegenseitige und klare Rangordnungsverhältnisse, Vertrauen, konsequente Kommandos und die Arbeitsfreude des Hundes spielen eine grosse Rolle. Der Hundeführer muss in der Lage sein, die Stimmung und das Verhalten seines Hundes richtig einzuschätzen und daraus für die Ausbildung die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.
Er muss spontan und situationsbezogen auf seinen Hund reagieren können.

Dies bedarf eines hohen Grades an Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögens.

 

Schutzdienst

Bei dieser „Königsdisziplin" der Hundearbeit besteht immer noch mangelhafte Aufklärung und viele verbinden mit dem Begriff „Schutzdienst" gleich „Abrichtung ". Dabei stellen weder die Ausbildung noch der Sport eine Gefahr für andere dar. Eher ist das Gegenteil richtig: Gerade der sportlich aktive, im Schutzdienst sichere und energische Hund zeigt sich Menschen gegenüber als gutartig, friedlich und ausgeglichen. Der Schutzdienst schafft genau die Ausgeglichenheit, die wir uns von unserem deutschen Schäferhund wünschen.

Wir können unseren Schutzhunden mit dem kontrollierten und richtig gelernten Schutzdienst auf dem Übungsplatz das bieten, was seinem angeborenem Beutetrieb Rechnung trägt. Das Kämpfen um die Beute und das Siegen über den Helfer erweckt beim Hund in keiner Weise Aggression gegenüber dem Menschen.

Jeder Hund, der nach dem Schutzdienst vom Übungsplatz läuft ist stolz auf seine Beute, die er gerade gemacht hat und man darf ihn bestimmt ohne Gefahr wieder anfassen.